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KNX ist der weltweit erste "offene" ISO-Standard für einen Feldbus zur Steuerung in der Haus- und Gebäudetechnik. Hauptziel ist ein höherer Komfort, deutlich erweiterte Flexibilität und Energieeinsparung durch eine gewerkeübergreifende Steuerung von Heizung, Beleuchtung, Jalousien, Belüftung und Sicherheitstechnik.

Die KNX-Technologie entstand aus der Weiterentwicklung des etablierten Bus-Standards EIB (Europäischer Installationsbus) durch Integration von Konfigurationsmechanismen und Übertragungsmedien der Feldbusse EHS (Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik) und Batibus (Heizung / Lüftung / Klima). KNX ist zu EIB kompatibel.

Die eigentlich nun korrekte Bezeichnung KNX ist wenig verbreitet, daher verwenden wir beide Bezeichnungen zusammen als "KNX/EIB" zur besseren Verständlichkeit.

Der Standard KNX/EIB beschreibt wie Sensoren, Steuerelemente und Aktoren bei einer Installation miteinander verbunden werden müssen, wie diese miteinander kommunizieren und auf welche Weise die Komponenten konfiguriert werden.


Konventionelle Elektroinstallationen:

Bei den bisherigen Elektroinstallationen der vergangenen 100 Jahren erfolgt die Steuerungsfunktion zusammen mit der Energieversorgung.

Beispiel Beleuchtung: Ein Lichtschalter (Steuerung) schließt den Stromkreis zur Leuchte (Verbraucher). Steuerung und Energieversorgung erfolgt hier zusammen. Durch die feste Verdrahtung ist eine nachträgliche Änderung schwierig, oftmals wegen des enormen Aufwandes unmöglich.


Heim- und Büroautomatisierung mit EIB/KNX:

Durch einen Feldbus wie EIB/KNX wird die Steuerfunktion und die Energieverteilung getrennt. Sämtliche Geräte wie Sensoren, Steuergeber, Aktoren sind über einen separaten Bus miteinander verbunden und können beliebig miteinander kommunizieren. Die Funktion wird durch die Konfiguration dieser Geräte bestimmt, die jederzeit einfach angepasst werden kann.

Beispiel Beleuchtung: Ein an EIB/KNX angeschlossener Taster sendet bei Betätigung über den KNX-Bus ein Signal an den Aktor (vereinfacht ein Relais mit KNX-Schnittstelle) der den Stromkreis zur Leuchte schließt. Derselbe KNX-Taster kann bei Bedarf auch umkonfiguriert werden um stattdessen die Jalousien oder einen Springbrunnen zu steuern ohne dass eine Umverdrahtung vorgenommen werden muss.
Zudem können beliebige andere Sensoren oder Steuerungen den Befehl zum Schalten des Aktors an dem die Leuchte angeschlossen ist senden, z.B. ein Bewegungs- bzw. Präsenzmelder, der HomeServer, der Rauchmelder für die Notwegbeleuchtung usw.


Topologie EIB/KNX:

Der KNX-Bus ist aufgeteilt in 15 Bereiche mit jeweils 15 Linien (mit 4 Liniensegmenten) und 255 Teilnehmern pro Linie (64 Teilnehmer pro Liniensegment). Daraus ergeben sich 57.375 Busteilnehmer.

Sensoren und Aktoren die zusammengehörig sind, lassen sich mit einer Gruppenadresse konfigurieren. Die Kommunikation zwischen den Geräten erfolgt über standardisierte Befehle.

Die EIB/KNX-Verdrahtung (Bezeichnung u.a. J-Y (St) Y 2x2x0,8 EIB bzw. YCYM 2x2x0,8) besteht in der Regel aus zwei Aderpaaren (rot-schwarz und weiß-gelb), wovon jedoch nur rot-schwarz verwendet wird. Nur die zertifizierte EIB-Leitung (YCYM) darf direkt neben Starkstromleitungen verlegt werden.

Die Versorgungsspannung beträgt ca. 30V Gleichspannung die auf demselben Adernpaar geführt wird, auf der auch die eigentliche Datenübertragung zwischen den Busankopplern der angeschlossenen KNX-Geräte geführt wird. Die Übertragungsrate beträgt 9,6 kBit/s.

Probleme in der Praxis haben zu einer Erweiterung der Datenübertragung durch Einsatz von Ethernet in den Hauptlinien geführt. Hierfür kann ebenfalls das Wiregate Multifunktionsgateway eingesetzt werden.


Nachteil von EIB/KNX

Der Standard ist nur insofern "offen", als dass auf die vollständigen Informationen des Standards erst nach Mitgliedschaft in der Konnex Association zugegriffen werden kann, für die Kosten entstehen.

KNX-konforme Geräte sind teils außerordentlich teuer, dies gilt auch für die nötige Konfigurationssoftware ETS.

Diese hohen Kosten gerade auch bei Sensorlinien und Tastenschnittstellen führten zur Entwicklung unserer Wiregate-Sensoren und des Wiregate Multifunktionsgateways als Bindeglied zum EIB/KNX-Bus.


Anschluss und Unterrstützung durch das Wiregate Multifunktionsgateway:

Für den Anschluss des KNX/EIB Feldbusses an das Wiregate Multifunktionsgateway ist ein Hostadapter erforderlich. Wir empfehlen hierzu das TP-UART Interface von Disch Systems, das Sie kostengünstig über unseren Shop beziehen können. Die nötige Software (eibd) ist auf dem Wiregate Multifunktionsgateway vorinstalliert.
 

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